Kontaktlinsen

Der jahrelange Brillenträger weiß um die Nachteile, die eine Brille mit sich bringt. Betritt er ein Geschäft oder ein Lokal, dessen Räume wärmer sind als draußen, beschlägt die Brille sofort und er sieht gar nichts mehr. Lästiges Trockenreiben der Gläser ist die Folge.
Beim Schwimmen kann er sie nicht tragen, weil es zu unbequem ist, und bei anderen Sportarten wie Kampfsport oder Fußball kann er sie auch nicht gebrauchen. Und küssen macht keinen Spaß, wenn die Brille dauernd verrutscht.
Außerdem nervt oft der Bügel auf der Nase, weil rote Druckstellen zurückbleiben, die manchmal stark jucken.
Und ganz billig sind Brillen auch nicht, da gehen die Preise gleich in mehrere hundert Euro Höhe. Da die Gläser nach ein paar Jahren verkratzt sind oder die Sehstärke nachlässt, muss hier nach einer gewissen Zeit nachgebessert werden, was wiederum Folgekosten sind.

Es bietet sich daher an, Kontaktlinsen auszuprobieren, denn wer nach einer Probephase merkt, das ist nichts für ihn, der hat die Möglichkeit problemlos wieder auf seine alte Brille umzusteigen.
Zuerst sollte der Augenarzt aufgesucht werden, der den Betreffenden erst einmal gründlich untersucht und feststellt, ob es überhaupt möglich ist, Kontaktlinsen einzusetzen. Stimmt der Arzt zu und ist das Auge geeignet, sollte man sich beim Arzt zeigen lassen, wie Linsen eingesetzt und wieder entfernt werden. Das ist am Anfang ungewohnt, weil es eine Überwindung kostet, ins eigene Auge zu langen. Aber nach relativ kurzer Zeit und dem Erlernen der richtigen Technik stellt das Einsetzen und Entfernen der Linsen kein Problem mehr da.

Jetzt kann der nächste Schritt folgen, nämlich die Beantwortung der Frage: Kontaktlinsen kaufen, aber wo? Zuerst sollte man wissen, welche Art von Linsen man haben möchte. Sollen es Jahreslinsen sein oder lieber Monatslinsen? Vielleicht sind Tageslinsen die bessere Wahl? Das hängt von der eigenen Zielsetzung ab, zu welchen Gelegenheiten die Linsen getragen werden sollen.

Tageslinsen haben den Vorteil, dass sie nicht gepflegt werden müssen, da sie nach dem Benutzen weggeworfen werden. Das heißt, es entfallen die Ausgaben für die Pflegemittel und die Aufbewahrungsdosen für die Linsen. Und man hat jeden Tag eine frische Linse im Auge, die keinen Belag angesetzt hat. Ein weiterer Vorteil dieser Linsen ist, dass sie auch nur zu bestimmten Anlässen verwendet und sie später weggeschmissen werden können. Auf diese Weise ist es möglich, locker zwischen Brille und Kontaktlinsen zu wechseln. Wer also im Büro lieber eine Brille benutzt, kann dies tun, geht er am Abend zum Sport oder in die Kneipe, kann er schnell auf die Einmallinsen umsteigen.
Monatslinsen halten, wie der Name schon sagt, ca. 4 Wochen. Nach dieser Zeit werden sie gegen das nächste Paar ausgetauscht. Das ist sinnvoll für Linsenträger, die sorgfältig mit den Linsen umgehen und sie täglich reinigen und mit Bedacht aufbewahren. Zu beachten ist, dass bei Monatslinsen aber auch bei Jahreslinsen eine ausführliche Hygiene Pflicht ist. Die Hände müssen vor jedem Wechseln der Linsen ausgiebig gewaschen werden, die Linsen selber sollten mit einem Spezialreiniger beträufelt und zwischen den Fingerspitzen leicht gerieben werden, anschließend müssen die Linsen in einer kleinen Dose mit einer Pflegeflüssigkeit bis zum nächsten Einsatz aufbewahrt werden. Zusätzlich sollte die Flüssigkeit des Aufbewahrungsbehälters jedes Mal ausgetauscht werden.

Aufpassen sollte, wer die Linsen zu lange im Auge hat, dann besteht die Gefahr, dass die Augen irgendwann gereizt sind, und im schlimsten Fall kann eine Unverträglichkeit auf die Linsen zurückbleiben. Auch sollten die Linsen nicht über Nacht getragen werden. Wer spät nach Hause kommt und übermüdet ist, lässt sich gerne sofort ins Bett fallen, das ist aber bedenklich, wenn die Linsen lediglich wegen Bequemlichkeit nicht herausgenommen werden. Ab und zu mag das nichts ausmachen, wird dies jedoch zur Regel, kann dies eben zur bereits erwähnten Unverträglichkeit führen. Zu langes Tragen (speziell über die Nacht) kann die Augen austrocknen, dadurch kleben die Linsen regelrecht an der Hornhaut fest. Das ist erstens unangenehm und erhöht zweitens die Gefahr einer Bindehautreizung. Dazu kommt, dass die Linsen leichter kaputt gehen können. Wer die Linsen dennoch nachts nicht immer rausnehmen möchte, sollte sich über entsprechende Tag/Nacht-Linsen informieren, die sogar während des Schlafens nicht gewechselt werden müssen.

Wer Kontaktlinsenträger ist, sollte sich während der Tragephase immer vergewissern, dass genügend Tränenfluss vorhanden ist. Durch mehrmaliges Blinzeln wird dieser Fluss angeregt, andernfalls kann ein spezielles Mittel verwendet werden, das in die Augen geträufelt wird.

Kontaktlinsen kaufen ist heutzutage ziemlich einfach, es gibt sie mittlerweile preiswert im Internet zu bestellen. Dort sind unterschiedliche Online-Anbieter vorhanden, auf deren Webseiten man in Ruhe durchblättern und sich ausführlich informieren kann.

Weitere Informationen erhält man auf Kontaktlinsen1.com

 

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